Griechisches Eisenkraut, Griechischer Bergtee

Sideritis scardica
Bildquelle Wikipedia Deyan Vasilev:
Wikipedia (Lizenz: Creative Commons)

Griechisches Eisenkraut, Griechischer Bergtee

Griechisches Eisenkraut (Sideritis) wächst in Sorten endemisch in verschiedenen Regionen Griechelands. Das Griechische Eisenkraut gehört zur Pflanzenfamilie der Lippenblütler (Lamiacea) und ist mit dem Salbei verwandt. Sideritis Arten wachsen auf kalkhaltigen Böden in 800 – 1000 Metern Höhe.

Ca. 150 Sideritis Arten sind endemisch im gesamten Mittelmeerraum von der Türkei bis Spanien beheimatet.

Seit der Antike wird Griechisches Eisenkraut* von Hirten gesammelt und als Tee getrunken oder zur Wundbehandlung zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Zu den verwandten Sorten gehören Sideritis clandestina (Peloponnes, Taygetos Gebirge), Sideritis athoa (Makedonien), Sideritis raesen (westliches Nordgriechenland) und als bekannteste Sideritis scardica (östliches Nordgriechenland). Seit 2007 verheerende Waldbrände viele Bestände von Sideritis clandestina auf der Peloponnes vernichteten, und große Gebiete des Taygetos Gebirges unter Naturschutz gestellt wurden, ist die Entnahme dieser Sederitis Art aus der Natur an vielen Orten verboten.


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Der größte Teil des bei uns als Griechischer Bergtee vertriebenen Griechischen Eisenkrautes wird von Bauern und Hirten in der Natur gesammelt, getrocknet, verkauft und gelangt über Großhändler in den Internationalen Handel. Mittlerweile werden einige Arten aber auch für den Genuss als Tee kultiviert.

Bereits in der Antike wurde Griechisches Eisenkraut von Bauern und Hirten gesammelt und im Schatten zur weiteren Verwendung zum Trocknen aufgehängt. Es wurde als Aufguss äußerlich bei Verletzungen mit Metallenen Waffen wegen seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung eingesetzt. Als Tee wurde es wegen seiner entspannenden Wirkung genossen. Zur Verwendung kommt kleingeschnitten die gesamte Pflanze inklusive Blüten.

Die Wirkung des Griechischen Bergtees
Medizinische Untersuchungen weisen eine gute Wirkung der im Griechischen Eisenkraut enthaltenen Wirkstoffe bei Verdauungsstörungen nach. Schleimlösende Substanzen verschaffen Erleichterung bei Erkältung und Husten. Die in der Sideritis enthaltenen „Flavone“ wirken positiv bei Herz- und Koronaren Erkrankungen.

Eine Studie der IBAM GbR. in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg weist eine positive Stimmungs aufhellende und motivierende Wirkung von Sideritis Extrakten bei depressiven Patienten nach. Eine gesteigerte Aufmerksamkeit wurde bei Patienten mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom) beobachtet.

Am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankung in Magdeburg wird die Wirkung von Griechischem Bergtee bei Alzheimer Patienten untersucht. Bei Alzheimer Patienten konnte eine gesteigerte Gedächtnisleistung nachgewiesen werden.

Griechischen Bergtee zubereiten
Griechischer Bergtee wirkt am besten, wenn er über den ganzen Tag verteilt genossen wird. Es sollte insgesamt etwa 1 Liter Tee getrunken werden.
Für 1 Liter Griechischen Bergtee* werden 5-10 Gramm Griechisches Eisenkraut benötigt. Übergießen Sie das zerkleinerte Griechische Eisenkraut mit kochendem Wasser und lassen Sie den Tee 10 Minuten abgedeckt ziehen. Dann wird der Tee in eine Thermoskanne abgeseiht, in einer Thermoskanne hält sich der Tee den ganzen Tag lang warm. Er kann aber auch kalt getrunken werden.
Griechischer Bergtee schmeckt am besten wenn er mit einem Löffel Honig gesüßt wird. In Griechenland wird er auch mit Zimt und einem Spritzer Zitrone getrunken.


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Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel nicht den fachlichen Rat – eines Arztes, Heilpraktikers oder Therapeuten – ersetzen kann. Der Autor übernimmt nicht die Risiken infolge einer Eigenbehandlung Aufgrund des Artikels.