Manuka Honig aus Neuseeland

Bildquelle Wikipedia Avenue: Wikipedia (Lizenz: Creative Commons)
Bildquelle Wikipedia Avenue:
Wikipedia (Lizenz: Creative Commons)

Manuka Honig aus Neuseeland

Das Honig eine leicht antiseptische Wirkung hat, war schon den alten Ägyptern und dem griechischen Arzt Hippokrates bekannt. Diese antiseptische Wirkung des Honigs beruht auf dem im Honig enthaltenen Wasserstoffperoxid. Dieser Wasserstoffperoxid wird von den Bienen bei der Honigproduktion durch Zugabe des im Speichel der Bienen enthaltenen Enzyms Glucose-Oxidase aus den enthaltenen Zuckern erzeugt.
Manuka Honig* wird aus dem im Neuseeländischen Hochland beheimateten Manukastrauch (Leptospermum scoparium) gewonnen. Der Manukastrauch ist ein enger Verwandter des Australischen Teebaumes. In Manuka Honig ist das stark antiseptisch wirkende Methylglyoxal in hoher Konzentration enthalten.


Werbung

100 fache Methylglyoxal Konzentration

Das antiseptisch wirkende Methylglyoxal (MGO) ist in geringer Menge in allen Blütenhonigen enthalten, in Manuka Honig aber in bis zu hundertfach höherer Konzentration.
Methylglyoxal ist ein Zuckerabbauprodukt, das in der Honigwabe durch Dehydratation des im Nektar der Blüten des Manukastrauches enthaltenen Stoffes Dihydroxyaceton entsteht.
Methylglyoxal wirkt antibakteriell gegen viele Krankheitserreger, besonders aber gegen die Krankheitserreger Staphylococcus aureus, Escherichia coli und Heliobacter pylori. Das Bakterium Staphylococcus aureus kann Hauterkrankungen, Muskelerkrankungen oder gar Lungenentzündungen hervorrufen, Escherichia coli und Heliobacter pylori sind für Magen- und Darmerkrankungen verantwortlich, Heliobacter pylori ist auch der verursacher von Magengeschwüren und Magenschleimhautentzündung.

Die Nicht-peroxidische antibakterielle Wirkstärke

Manuka Honige werden hinsichtlich ihrer Nicht-peroxidische antibakterielle Wirkstärke klassifiziert und gekennzeichnet. Der neuseeländische Verband Active Manuka Honey Association Inc. (AMHA) unterscheidet die verschiedenen Honigqualitäten nach dem sogenannten Unique Manuka Factor (UMF), was in der Deutschen Übersetzung „einzigartiger Manuka-Faktor“ heißt. Der UMF klassifiziert den Honig allgemein nach seiner antibakteriellen Wirkung ohne hierbei auf einzelne Wirkstoffe einzugehen.
Im Gegensatz zur UMF Klassifizierung unterscheidet der neuseeländische Honighersteller Manuka Health in Zusammenarbeit mit der Universität Dresden die Qualität der Manuka Honige nach ihrem Methylglyoxal Gehalt und gibt diese in „MGO™“ gefolgt von der Zahl des MGO Gehaltes in mg/kg Honig an. Der MGO Gehalt kann zwischen 20 und 800mg MGO pro Kilogramm Honig betragen. Ein Honig mit dem Gehalt von 400mg MGO wird somit als MGO™400 bezeichnet. Je höher die MGO Konzentration im Honig ist, desto größer ist die antibakterielle Wirkung des Manuka Honig.

Die Beziehung zwischen UMF und MGO lässt sich in mg/kg Honig folgendermaßen ausdrücken:

UMF 5 10 15 20 25
MGO 30 100 250 400 550

Die Anwendung des Manuka Honig in der Medizin

Seit Jahrhunderten nutzen die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, die antbakterielle Wirkung des Manuka Honig und setzen diesen zu medizinischen Zwecken ein. Die Anwendung erfolgt sowohl äußerlich zur Wundbehandlung als auch innerlich bei Atemwegsinfekten und Magen- und Darmbeschwerden.
Wissenschaftliche Untersuchungen der neuseeländischen Universität von Wakaito belegen dann auch, das sich mit Manuka Honig Magengeschwüre wirksam behandeln lassen.
Da Manuka Honig das Bakterium Staphylococcus aureus wirksam bekämpft, kann er bei Bronchitis, Lungenentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung und auch Mittelohrentzündung eingesetzt werden.
Eine antimykotische Wirkung, also eine Wirkung gegen Pilzerkrankungen ist ebenfalls belegt. So kann Manuka Honig auch bei Pilzerkrankungen der Haut wie Flechten und Fusspilz erfolgreich eingesetzt werden.
Auch in Deutschland wird Manuka Honig von Heilpraktikern, Ärzten und in Kliniken äußerlich bei der Behandlung von Wunden eingesetzt. Hierzu hat der MDR ein informatives Video erstellt:

 

Mit der Einnahme von Manuka Honig kann jeder selber seine Gesundheit positiv beeinflussen

Wer Honig gerne zum Frühstück geniest oder seinen Tee mit Honig süßen möchte kann dies mit einem Manuka Honig Blend MGO™30* tun. Der MGO Gehalt ist mit 30mg zwar relativ gering aber es gibt Gesundheit quasi gratis zum herrlichen Geschmack dazu.
Zur Vorbeugung gegen Grippale Infekte als natürliches Antibiotikum sollte der MGO Gehalt mindestens 100mg betragen. Manuka Honig MGO™100* sollte zur Vorbeugung Morgens vor dem Frühstück und Abends vor dem ins Bett gehen eingenommen werden. Die antiseptische Wirkung entfaltet sich am Besten wenn Sie jeweils einen Teelöffel Manuka Honig auf der Zunge zergehen lassen. Manuka Honig MGO™100 kann auch äußerlich zur Behandlung von kleineren Schnittverletzungen oder Sonnenbrand eingesetzt werden.
Zur Therapie hartnäckiger Infektionen des Nasen-Rachenraumes oder der Nebenhöhlen sollte der starke Manuka Honig MGO™400* mit 400mg MGO oder auch ein noch stärkerer Honig eingesetzt werden. Es empfiehlt sich 2-3mal täglich einen Teelöffel Honig auf der Zunge zergehen zu lassen. Zur Bekämpfung einer Nebenhöhlenentzündung kann er auch auf die Nasenschleimhäute gestrichen werden. Da MGO eine hohe Hitzestabilität aufweist, so das sich der MGO Gehalt in Manukahonig durch Hitzeeinwirkung nicht verringert, kann Manuka Honig gegen Magen- und Darminfekte und bei einer Magenschleimhautentzündung in Tee aufgelöst eingenommen werden.


Werbung

.

Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel nicht den fachlichen Rat – eines Arztes, Heilpraktikers oder Therapeuten – ersetzen kann. Der Autor übernimmt nicht die Risiken infolge einer Eigenbehandlung Aufgrund des Artikels.