Vitalpilz Shiitake, Superfood

Shiitake Pilz Kultur
Shiitake Pilz Kultur

Vitalpilz Shiitake

Der Shiitake ist zusammen mit dem Champion der meist kultivierte Speisepilz. Ursprünglich stammt der Shiitake Pilz aus dem Südostasiatischem Raum und ist in Japan und China seit Tausenden von Jahren als Speise- und Heilpilz bekannt. Der Shiitake, bot. Lentinula edodes, erhielt seinen Namen in Japan. Shiitake heißt auf Japanisch: Pilz der am Pasaniabaum wächst, weshalb der Shiitake in Deutschland auch Pasaniapilz genannt wird. Heute ist der Shiitake Pilz, der nur in den Wäldern Chinas und Japans wild auf abgestorbenen Hartholz wächst, der in Ostasien und Russland am meisten angebaute Speisepilz. Der Shiitake Pilz wird auf Märkten frisch und als getrockneter Shiitake* angeboten.

Der Shiitake Pilz wird in zwei Sorten kultiviert. Die Sorte mit den drei Namen Donko, Tonku oder Tonggu ist ein dickfleischiger Pilz mit geschlossenem Hut. Die Sorte Koshin ist dünnfleischig und hat einen großen weit geöffneten Hut.
Der Shiitake besitzt die Geschmacksqualität umami. Umami gilt neben den Geschmacksrichtungen süß, salzig, bitter und sauer als die fünfte vom Menschen zu unterscheidende Geschmacksqualität. Das im Shiitake Pilz enthaltene Glutamat aktiviert Geschmacksrezeptoren und führt zur Geschmacksrichtung umami. Der Mensch schmeckt umami in Eiweißreichen Speisen wie Fleisch, Hülsenfrüchte und einigen Pilzarten.

Nährwertangaben pro 100 Gramm:

  • Eiweiß 2,2 g
  • Kohlehydrate 7 g, davon 2,4 g Zucker
  • Fett 0,5 g
  • Balaststoffe 2,5 g
  • Kalorien 34 kcal

Der Shiitake enthält:

  • Alle essentiellen Aminosäuren (besonders Leucin 92 mg und Lysin 47 mg)
  • Mineralstoffe (Kalium, Magnesium, Natrium)
  • Spurenelemente (Eisen, Zink, Kupfer)
  • Vitamine B1 Thiamin, B2 Riboflavin, B3 Niacin, B5 Pantothensäure, B6 Pyridoxin, Ergosterin (Vorstufe Vitamin D)
  • Polysaccharide Lentinan (Immunbalancer mit Krebshemmender Wirkung)
  • Beta-Glucane
  • Alkaloide Eritadenin

Die heilende Wirkung des Shiitake Pilz
In der japanischen Volksmedizin sowie in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist die vorbeugende und heilende Wirkung des Shiitake Pilz seit Jahrtausenden bekannt.
Die japanische Volksmedizin empfielt den häufigen Genuss von Shiitake Gerichten gegen Entzündungen, Tumore, Magenleiden, Kopfschmerz und Schwindel.
In der TCM werden Extrakte des Pilzes bzw. sein Presssaft gegen Erkältung, Bronchitis, Migräne, Magengeschwüre, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Durchblutungsstörung, Rheuma, Arthritis und Gischt eingesetzt.

Mittlerweile ist die heilende Wirkung des Shiitake in weiten Teilen wissenschaftlich nachgewiesen. So sind die im Pilz enthaltenen Polysaccharide Allein oder im Zusammenspiel mit den übrigen Inhaltsstoffen für die positive Wirkung des Shiitake verantwortlich.

Japanische und Amerikanische Forscher fanden herraus, dass das Polysaccharid Eritadenin den Cholesterinspiegel positiv beeinflusst indem es schädliches LDL Cholesterin in positives HDL Cholesterin umwandelt. Die regelmäßige Einnahme von getrockneten Shiitake Pilzen oder Shiitake Extrakten helfen das Cholesterin und in Folge den Blutdruck zu Senken.

Eine in dieser Form der Zusammensetzung nur im Shiitake enthaltene Mischung aus Polysacchariden, Aminosäuren und Mineralien, kurz AHCC (Aktive Hexose Correlated Compound) genannt, hat eine modulierende und regenerierende auf das Wirkung Immunsystem.

Zusammen mit dem Polysaccharid Lentinan bekämpft AHCC Krebszellen und Viren.

Eine an Mäusen durchgeführte Studie der University of Texas kam zu dem Ergebnis, das sich mit Shiitake Extrakt Gebärmutterhalskrebs wirksam bekämpfen lässt. AHCC zusammen mit Lentinan bekämpft die den Gebärmutterhalskrebs auslösenden HP-Viren (Human Papilloma Viren). Die Gebärmutterhalskrebszellen starben vollständig ab.

Es wird vermutet das AHCC zusammen mit Lentinan auch den HIV Virus wirksam bekämpft.

Shitake ist wirksam bei Darmbeschwerden. Es hat einen positiven Einfluss auf Darmflora und regt die Verdaung an. Shiitake fördert probiotische Bakterien und wirkt antibakteriell gegen Candida albicans.

In seltenen Fällen kann es beim Genuss von Shiitake Pilze zu möglichen allergischen Hautreaktion (Shiitake Dermatitis) kommen. Verursacher dieser allergischen Hautreaktion ist wiederum das Polysaccharid Lentinan. Früher wurde empfohlen Pilzgerichte mindestens 20 Minuten zu erhitzen oder zu kochen um die allergische Hautreaktion zu vermeiden. Heute weiß man jedoch das Lentinan hitzebeständig ist.

Shiitake im Handel
Frische Shiitake Pilze kann man auf dem Wochenmarkt oder im gut Sortierten Lebensmittel Einzelhandel kaufen. Da Pilze schädliche Pestizide naturgemäß leicht aufnehmen und speichern, sollte man beim Einkauf darauf achten, dass die Shiitake aus einer Bio-Zucht stammen. Außerdem sollte man darauf achten möglichst frische, das heißt feste Pilze einzukaufen.
Wer die räumlichen Möglichkeiten hat kann sich seine eigene Shiitake Pilzzucht* anlegen und bis zu 3kg frische Shiitake Pilze selber ernten.
Getrocknete Shiitake* sind im Einzelhandel oder Online erhältlich. Getrocknete Shiitake Pilze müssen vor der Verwendung in Wasser eingeweicht werden. Das Einweichwasser sollte beim Kochen mitverwendet werden da es gelöste Wirk- und Geschmackstoffe der Pilze enthält.
Wer Shiitake vorbeugend gegen Krebserkrankungen oder als Cholesterin- und Blutdrucksenker täglich einnehmen möchte kann Shiitake Pulver* für Tee oder Suppe, Shiitake Kapseln* oder Shiitake Tabletten* im Handel und Online erwerben.


Werbung

Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel nicht den fachlichen Rat – eines Arztes, Heilpraktikers oder Therapeuten – ersetzen kann. Der Autor übernimmt nicht die Risiken infolge einer Eigenbehandlung Aufgrund des Artikels.